gesunde kinderernährung

10 wichtige Grundlagen zur gesunden Ernährung für jedes Kind

Jede Mutter und jeder Vater möchte das Richtige für das Kind tun. Das ist oft alles andere als einfach. Jedes Kind ist einzigartig, hat individuelle Bedürfnisse, und was für das eine richtig ist, ist oft nicht richtig für das andere Kind. Die Wünsche, Verhaltensweisen und Vorlieben müssen ebenfalls respektiert und berücksichtigt werden. Klingt ganz schön kompliziert. Wir glauben aber fest daran, dass es ein paar Grundprinzipien gibt, an denen fast alle Eltern festhalten können und die, wenn sie als Gewohnheiten und Grundelemente der Kinderernährung eingeführt werden, eine starke und sinnvolle Basis ergeben, auf die man mit Kindern gut aufbauen kann. Es sind einfache Grundlagen, die sich unabhängig von den Gewohnheiten und Besonderheiten der Kleinen umsetzen lassen.

 

1. Richtig informiert sein


Das oberste Gebot, wenn es darum geht, sich oder sein Kind gesund zu ernähren, ist, überhaupt erst einmal Bescheid zu wissen. Wenn wir uns nicht auskennen, können wir auch gar keine informierten Entscheidungen treffen. Such nach vielfältigen und zuverlässigen Informationsquellen, frag nach, und glaub nicht sofort alles, was du liest.

Empfohlene Informationsquellen von unserer Seite sind Kinderarzt, Ernährungsspezialisten, sowie diverse, zertifizierte und offizielle Internetseiten wie zum Beispiel „Richtig essen von Anfang an“ (Österreich) oder die offizielle Infoseite zur Kindergesundheit (Deutschland). 

 

2. Abwechslung bieten


Abwechslung ist dein bester Freund. Alles wird dadurch spannender und auch die Kinder lernen, sich nicht eintönig zu ernähren. Ein Mangel an Abwechslung führt außerdem auch immer zu einem Mangel an diversen Nährstoffen. Abwechslung heißt auch nicht, jeden Tag die perfekte Nährstoffpalette zu präsentieren, wohl aber beispielsweise über die Woche verteilt möglichst alle Nährstoffe abzudecken. 

3. Kreativität ins Essen bringen


Lebensmittel und Speisen eignen sich hervorragend, lustige Figuren oder Gesichter zu legen, mit Farben zu spielen, und bieten eine Vielfalt an Texturen, um unseren Tastsinn im Mund anzuregen! Erfinde lustige Spiele oder Geschichten zu den Speisen. Auch Aromen und Temperaturen spielen mit – fast alles ist möglich!

 

4. Beispiel sein


Was Eltern und Familie vorleben, ist DER Schlüssel zu guten Essgewohnheiten und gesunden Vorlieben. Kinder tun nicht immer das, was man ihnen sagt, aber ganz bestimmt das, was man ihnen vorzeigt – bewusst oder unbewusst. Erst wenn du selbst lebst, was du deinem Kind mitgeben möchtest, kann eine gesunde Beziehung zur Ernährung entstehen.

 

5. Die Kinder teilhaben lassen


Die Einbeziehung von Kindern in die Auswahl der Lebensmittel, beispielsweise beim Einkaufen, und die Zubereitung von Mahlzeiten weckt das Interesse und bietet eine wesentliche Grundlage für die gesunde Beziehung zum Essen, da die Kinder damit auch den Ursprung ihrer Speisen kennenlernen.

6. Vielfalt in den Lebensmitteln


Führe keine ausschließlich nährstoffarmen, kalorienreichen Lebensmittel für Babys und Kleinkinder ein. Was sie später nicht kennen, wollen sie dann auch nicht mehr essen. In den ersten Lebensjahren ist es daher besonders wichtig, den Kindern möglichst viele gesunde Lebensmittel vorzustellen, damit sie alles einmal gekostet haben, sich nicht nur auf eine kleine Gruppe fixieren und später allzu heikel sind. Ein Tipp, der langfristig Wirkung zeigt und später viele Sorgen erspart! 

 

7. Ausreichend Wasser trinken


Achte darauf, dass die Kinder ab dem Kleinkindalter genug Wasser trinken – ein Tipp, der für uns Menschen in jeder Altersgruppe relevant ist. Warte dabei nicht, bis dein Kind durstig ist und um etwas zu trinken bittet, sondern stelle einfach jederzeit Wasser bereit und biete es regelmäßig an. Keine Säfte!

 

8. Respekt vor dem Sättigungsgefühl


Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind für die Kinder oft besser als das Servieren eines vollen Tellers zu Mittag oder Abend. Zwinge das Kind außerdem nie, “aufzuessen”! Auch wenn es scheinen mag, als würde das Kind so Disziplin und “Dinge zu Ende zu bringen” lernen, so wird es dadurch auch sein Sättigungsgefühl nie wieder zu achten wissen. Das kann zu gestörtem Essverhalten und vor allem dazu führen, ständig zu viel zu essen. Vergiss nicht, dass auch dein Appetit variiert – außerdem essen manche Kinder einfach mehr und andere weniger. Solange es keine gesundheitlichen Probleme gibt, sollte zwanghaftes Aufessen oder vorzeitiges Stoppen vom Essen keinen Platz im Alltag haben.

9. Hingabe und Zeit investieren – Es lohnt sich!


Es ist anfangs harte Arbeit, gesunde Gewohnheiten einzuführen und zu stärken. Es gibt Tage, da hat man einfach keine Kraft und Lust mehr. Wir sagen: bleib dran! Häng dich anfangs hinein und du baust dir dadurch eine Basis auf, die sich ein Leben lang bezahlt macht! Der Aufbau eine guten Grundlage ist letztendlich einfach entscheidend dafür, wie spätere Herausforderung in Verbindung mit Essen bewältigt werden (mit Freunden essen gehen, Frustessen, ständiges McDonald’s gehen, und so weiter). 

 

10. Rundum Acht geben


Schlussendlich ist es extrem wichtig zu erwähnen, dass trotz bester und gesunder Intentionen das allgemeine Kindeswohl ganz vorne steht. Geh regelmäßig zum Arzt für Gesundheitschecks, beobachte Gewicht (weder Unter- noch Übergewicht sind gut!) und Gemütszustand und höre zu, wenn dein Kind etwas braucht oder Sorgen hat. Die Ernährung ist am Ende des Tages nur ein Teil einer gesunden Beziehung zur Welt um uns herum. Unterernährung, Übergewicht, übermäßiger Stress, Nährstoffmangel und Weiteres können zu einem erhöhten Risiko für Krankheiten, Verhaltens- und Lernproblemen führen. Daher: schließ dein Kind in die Arme und geht gemeinsam den Weg gesunder Gewohnheiten!

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